Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

4/9: «Cibelius - Ein Ausserirdischer in Konolfingen» von Nils Althaus «Endlich Weltuntergang!» Die Erde ist noch da, der Weltuntergang vertagt. Aber es herrscht grosse Aufregung - weltweit. Eine fremde, ausserirdische, Zivilisation, die Tchaaa, hat der Menschheit eine Kriegserklärung gemacht und ein Ultimatum gesetzt.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Guter Rat - Ringen um das Grundgesetz (5/8) Aus den Protokollen des Parlamentarischen Rates 1948-49 Von Georg M. Oswald Wie die Verfassung entstand Bearbeitung: Benjamin Quabeck und Philip Stegers Teil 5: "Berufung auf Gott" Heile: Hüseyin Michael Cirpici Schönfelder: Gerhard Garbers Seebohm: Axel Gottschick Wunderlich: Ralf Harster Adolf Süsterhenn: René Heinersdorff Sprecher der Gesetzestexte: Kilian Land Dr. Hermann von Mangoldt: Thomas Loibl Theodor Heuss: Artus-Maria Matthiessen Zimmermann: Oliver Reinhard Dr. Carlo Schmid / Sprecher des Autorentextes: Bernhard Schütz Ludwig Bergsträsser: Wolf-Dietrich Sprenger Lensing: Felix Vörtler Helene Weber: Petra Welteroth Regie: Annette Kurth und Benjamin Quabeck Produktion: WDR/DLF/BR 2019

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Erinnerungen einer Überflüssigen (2/2) Von Lena Christ Mit Brigitte Hobmeier, Helena Schrei, Sarah Camp, Klaus Stiglmeier, Johanna Bittenbinder, Winfried Frey, Stefan Murr, Beate Himmelstoß, Martin Feifel und andere Komposition: Evi Keglmaier/Greulix Schrank Bearbeitung und Regie: Stefanie Ramb BR 2020 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Lena Christs Emanzipation gelingt durch das Schreiben, das sie, angeregt von ihrem zweiten Ehemann Peter Jerusalem, beginnt. Mit "Erinnerungen einer Überflüssigen" zeichnet sie das Bild eines Mädchen- und Frauenlebens um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert im katholischen Bayern auf dem Land und im kleinbürgerlichen München, schonungslos beschreibt sie die erlittene Gewalt, ihre inneren und äußeren Kämpfe und das zunächst zaghafte, später selbstbewusstere Eintreten für ihre Rechte. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs gerät sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten, versucht durch das Fälschen von Bildern zu Geld zu kommen. Am 30. Juni 1920 nimmt sie sich mit 38 Jahren das Leben. Heute gilt Lena Christ als eine der bedeutendsten bayerischen Schriftstellerinnen. Lena Christ, geb. 1881 als Magdalena Pichler in Glonn/Oberbayern, Schriftstellerin. 1912 Debüt Erinnerungen einer Überflüssigen, 1915 Audienz bei König Ludwig III., 1920 drohende Gefängnisstrafe wegen Bilderfälschung und Selbstmord auf dem Münchner Waldfriedhof. Weitere Werke u.a. Lausdirndlgeschichten (1913), Unser Bayern anno 14 (1914), Die Rumplhanni (1916), Madam Bäurin (1919). Schriftlicher Nachlass im Monacensia Literaturarchiv in München. Weitere BR Hörspieladaptionen Madam Bäurin (1951, 1983), Die Rumplhanni (1952, 1981), Mathias Bichler (1989).

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Der Ausbruch

Von Jutta Profijt (Erstsendung) Verbrecher galten schon vor der Pandemie gemeinhin nicht als "systemrelevant". In diesen Zeiten tragen sie ein schweres Los, ihr gesellschaftlicher Status befindet sich im Sturzflug. So macht auch der Kleinkriminelle Kevin "Mörtel" Maurer die bittere Erfahrung: die Welt wartet nicht auf ihn. Dabei ist er extra aus dem Knast ausgebrochen, um die Beute aus einem früheren Bruch zu sichern. Doch außerhalb der sicheren Mauern herrscht: Lockdown. "Mörtels" beste Freundin weist ihm die Tür, Hotels, Bordelle, Notschlafstellen - alles zu. Die Versuche, Bargeld zu stehlen, scheitern, weil alle mit Karte zahlen. Dafür steigt der Tauschwert einer XXL-Packung Klopapier ins Unermessliche. Im Wohnwagen eines Preppers verbringt der Arme eine Nacht, wird entdeckt und verprügelt, klaut ein Auto mit einem Kofferraum voll Drogen, die er, siehe oben, gegen Klopapier tauscht. Die Welt steht Kopf. Nur Herr Köpke, ein netter Rentner, schert sich nicht um Kontaktbeschränkungen und lädt "Mörtel" zu maskenlosem Kaffeetrinken ein, das er - ganz ohne dessen Zutun - nicht überlebt. Ist das "Mörtels" Ticket zurück in den Knast? Unter den gegebenen Umständen mindestens die zweitbeste Lösung. Jutta Profijt, geboren 1967, arbeitete zunächst als Übersetzerin für Englisch und Französisch im Industriesektor und lehrte Fachenglisch an der Hochschule Niederrhein. Seit 2003 schreibt sie Kriminalromane. Drei Jahre später machte sie das Schreiben zum Beruf. Seitdem etliche erfolgreiche Veröffentlichungen. "Unter Fremden" wurde 2018 mit dem Friedrich- Glauser-Preis als Bester deutschsprachiger Kriminalroman ausgezeichnet. "Der Ausbruch" ist ihr erstes Hörspiel. Regie: Dunja Arnaszus Komponist: Timo Wenzel; Thomas Wenzel Produktion: MDR 2021 Sprecher: Hendrik von Bültzingslöwen - Mörtel Danne Hoffmann - Hauptkommissarin Hagedorn Benjamin Radjaipour - Dennis, Handwerker 1, u.a. Henning Peker - Justin, Tankshopmitarbeiter, u.a. Pauline Bittner - Frau an Tankstelle, Rezeptionistin, u.a. Hilmar Eichhorn - Herr Köpke Nora Schulte - Tankende, Frau im Reisezentrum Leila Abdullah - Frau Meyer, Frau anm Handy Ellen Hellwig - Oma Mörtel Margarita Breitkreiz - Kioskbesitzerin, Pförtnerin Polizei (52 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Die letzte Flucht (1/2) Nach dem Roman von Wolfgang Schorlau Bearbeitung: Hilke Veth Regie: Leonhard Koppelmann Mit: Frank Stöckle, Bernd Stegemann, Maren Eggert, André Symanski, Bernhard Schütz, Jens Harzer, Gabriela Maria Schmeide, Jeanette Spassova, Tilo Werner, Gerd Wameling, Anne Weber, Wolf-Dietrich Sprenger, Stephan Schad, Julia Riedler, Hedi Kriegeskotte, Stefan Haschke, Hanns Jörg Krumpholz, Julian Greis Ton und Technik: Dietmar Fuchs, Gerd-Ulrich Poggensee, Sabine Kaufmann, Angelika Körber, Nicole Graul Produktion: NDR 2013 Länge: 54"18 (Teil 2 am 04.10.2021) Privatdetektiv Georg Dengler ermittelt: Als an einem Berliner See ein totes Mädchen gefunden wird, gerät Pharma-Professor Voss unter Mordverdacht. Gleichzeitig wird ein hochrangiger Pharma-Vertreter entführt und zu brisanten Interna befragt. Krimi von Wolfgang Schorlauer über die Abgründe im Gesundheitswesen. Berlin, Heidereutersee. Ein Angler findet die Leiche der neunjährigen Jasmin am Ufer des Sees. Todesursache: zwei mit großer Wucht ausgeführte Schläge. Textilfasern und Spermaspuren verweisen eindeutig auf Bernhard Voss, Professor am Fachbereich Pharmakologie der Charité. Voss" Anwalt, von der Unschuld seines Mandanten überzeugt, engagiert den Privatermittler und Ex-Polizisten Dengler aus Stuttgart. Im Hotel Adlon wird etwa zur gleichen Zeit Dirk Assmuss, hochrangiger Marketingspezialist eines großen Pharmakonzerns, entführt. Der Maskierte verlangt kein Lösegeld, nur Antworten auf seine Fragen zu den Geschäftspraktiken der Pharmaindustrie. "Was verkaufen Sie? Was verkaufen Sie wirklich?", will er von Assmuss wissen. Für jede Lüge muss der Pharmavertreter einen weiteren Tag in Gefangenschaft ausharren, während draußen seltsamer Weise niemand von seiner Entführung weiß. Währenddessen wehrt sich der in Untersuchungshaft sitzende Professor Voss weiter gegen die Mord- und Vergewaltigungsvorwürfe. Als er zu einer medizinischen Untersuchung in die Berliner Charité eingeliefert wird, gelingt ihm trotz strenger polizeilicher Überwachung die Flucht. "Ich schrieb diesen Roman, um zu verstehen, wie das Gesundheitswesen funktioniert. Nun weiß ich es. Ich stehe immer noch unter Schock." Wolfgang Schorlau über seinen Krimi "Die letzte Flucht" Wolfgang Schorlau lebt als freier Autor in Stuttgart. 2006 wurde er mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Um die Figur des Privatermittlers Georg Dengler hat Schorlau inzwischen zehn Romane geschrieben, zuletzt den Krimi "Kreuzberg Blues", in dem es um den umkämpften Wohnungsmarkt in Berlin geht. Die Dengler-Krimis sind akribisch recherchierte Enthüllungsstories zu brisanten gesellschaftlichen Themen. "Die letzte Flucht" ist Denglers sechster Fall. Die letzte Flucht (1/2)

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Heroin Von Leonhard Koppelmann Eine Droge und ihre Folgen Nach einer Idee von Sebastian Büttner Carl Duisberg: Bodo Primus Dr. Heinrich Dreser: Andreas Beck Felix Hoffmann: Patrick Joswig Arthur Eichengrün: Sebastian Graf Madeleine: Eva Verena Müller Friedrich Bayer jr.: Matthias Haase Paul Bremme: Ludger Burmann Minchen: Tatjana Clasing Emil: Patrick Mölleken Mariechen: Nina Mölleken Kaiser Wilhelm II: Andreas Grothgar Dr. Theobald Floret: Oliver Krietsch-Matzura Ernst von Harnack: Wolfgang Rüter Ferner wirken mit: Steve Hudson, Heinrich Baumgartner und Martin Bross Regie: der Autor Produktion: WDR 2013

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Il Divinissimo» von Gion Mathias Cavelty Das hohe C, es tut so weh!

Sonntag Dienstag