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Samstag 08:05 Uhr BR-Heimat

Bayerisches Feuilleton

"Aus Geistestiefen leuchtend" Rudolf Steiner in München Von Friedemann Beyer Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Eine Hochburg der Esoterik war Anfang des 20. Jahrhunderts München. Hier trafen Strömungen wie Okkultismus, Theosophie und später die Anthroposophie Rudolf Steiners auf ein ebenso empfängliches wie engagiertes Publikum aus Künstlern, Intellektuellen und Bildungsbürgern, die mit ihrer Hinwendung zum Übersinnlichen dem "Ungeist des Materialismus" entgegentreten wollten. München war 1907 Schauplatz eines internationalen Theosophischen Kongresses, der den Aufbruch Rudolf Steiners zur Anthroposophie markiert. Ebenfalls in München wurden zwischen 1910 und 1913 unter großem öffentlichen Interesse Steiners "Mysteriendramen" uraufgeführt. Hier schließlich plante Steiner mit dem "Johannesbau" das erste überregionale anthroposophische Bildungs- und Veranstaltungszentrum. Nach dem Scheitern des Projektes in München wurde es 1913 im schweizerischen Dornach als "Goetheanum" realisiert - bis heute Herzstück der Bewegung. Friedemann Beyers Feature beleuchtet ein bedeutsames, bislang kaum beachtetes Kapitel Münchner Kulturgeschichte vor dem Hintergrund des geistigen Klimas der Stadt in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.

Samstag 08:05 Uhr Bayern 2

Bayerisches Feuilleton

"Aus Geistestiefen leuchtend" Rudolf Steiner in München Von Friedemann Beyer Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Eine Hochburg der Esoterik war Anfang des 20. Jahrhunderts München. Hier trafen Strömungen wie Okkultismus, Theosophie und später die Anthroposophie Rudolf Steiners auf ein ebenso empfängliches wie engagiertes Publikum aus Künstlern, Intellektuellen und Bildungsbürgern, die mit ihrer Hinwendung zum Übersinnlichen dem "Ungeist des Materialismus" entgegentreten wollten. München war 1907 Schauplatz eines internationalen Theosophischen Kongresses, der den Aufbruch Rudolf Steiners zur Anthroposophie markiert. Ebenfalls in München wurden zwischen 1910 und 1913 unter großem öffentlichen Interesse Steiners "Mysteriendramen" uraufgeführt. Hier schließlich plante Steiner mit dem "Johannesbau" das erste überregionale anthroposophische Bildungs- und Veranstaltungszentrum. Nach dem Scheitern des Projektes in München wurde es 1913 im schweizerischen Dornach als "Goetheanum" realisiert - bis heute Herzstück der Bewegung. Friedemann Beyers Feature beleuchtet ein bedeutsames, bislang kaum beachtetes Kapitel Münchner Kulturgeschichte vor dem Hintergrund des geistigen Klimas der Stadt in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.

Samstag 09:00 Uhr MDR KULTUR

Sprungbrett: Ruhestand

Von Wolfgang Bauernfeind (Wiederholung) Oft wird er herbeigesehnt, der Ruhestand, doch wenn es dann soweit ist, folgt nach dem letzten Glas zum Abschied oft die Ernüchterung. Man wird nicht mehr gebraucht, hat keine Aufgabe und mit einem Mal ein "Unwertgefühl". Auch dem Autor ging es so, er saß nach 40 Berufsjahren als Radioredakteur plötzlich zu Hause und dachte: Und was kommt jetzt? Das Zauberwort hieß: "Senior Expert Service", ein Name, der für ihn zuerst wie eine Verschwörung klang, wie ein Geheimbund graumelierter Rentner. Gefördert von Industrie- und Handelskammer und zwei Bundesministerien hat der "SES" in den vergangenen Jahren 12 000 Rentner in die Welt geschickt und auch für den Autor fand sich für drei Monate eine Lehrer- Stelle an einem College in Phnom Penh/Kambodscha. Doch es muss nicht immer die Ferne sein. Das "jüngste Kind" des SES wurde in Magdeburg gegründet. Dort unterstützen Senioren in dem Projekt "Vera" Jugendliche während der Berufsausbildung. Die Bandbreite der Helfer reicht von der Krankenschwester bis zum Chefarzt, vom Meister bis zum Geschäftsführer. Ziel ist es, die Jugendlichen, die zuvor oft Probleme hatten, erfolgreich zu einem Abschluss zu führen. Inzwischen gibt es bundesweit über 10 000 Anfragen für diese "rettenden Engel". Und so werden in Zukunft noch viele Ruheständler, die sich noch nicht zur Ruhe setzen wollen, das Gefühl haben: Gebraucht zu werden. Nach einem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Philosophie in Köln, Berlin und München arbeitete Wolfgang Bauernfeind ab 1970 für mehrere ARD-Anstalten und das ZDF als freier Autor von Dokumentationen. Im Jahr 1978 begann er seine Tätigkeit als Redakteur der Featureabteilung im Hörfunk des SFB und leitete von 1994 bis zu seinem Ausscheiden die Feature-Abteilung des RBB. Heute arbeitet Wolfgang Bauernfeind als Autor und Regisseur. 2016 erschien beim Mitteldeutschen Verlag sein Buch "Menschenraub im Kalten Krieg". Regie: Wolfgang Bauernfeind Produktion: MDR 2017 Sprecher: Gerd Wameling - Autor (29 Min.)

Samstag 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

Wegwerfgesellschaft runderneuert Feature von Monika Kalcsics Nur 20 Prozent des weltweiten Elektroschrotts werden recycelt, weshalb Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer oder Platin verloren gehen. Obwohl Österreich eines der dichtesten Sammelnetze für Elektroschrott in ganz Europa hat, wird weniger als die Hälfte davon korrekt entsorgt, der Rest landet im Hausmüll. Der Elektrogeräteabfall ist der am schnellsten wachsende Abfallbereich. Weltweit fallen pro Jahr rund 45 Millionen Tonnen Elektroschrott an. Das Smartphone ist unser wichtigster persönlichen Gegenstand. Das ergibt eine weltweit durchgeführte Konsument/innen-Studie. Es löst damit das Auto als das wichtigste persönliche Gut und Statussymbol ab. Die Nutzungsdauer eines Smartphones liegt mit 1,8 Jahren unter der eines T-Shirts. Ein in Wien gegründetes Start-Up versucht, den Elektromüll zu bekämpfen. Refurbed verkauft elektronische Geräte, wie Smartphones, Laptops und Tablets, die in bis zu 40 Schritten generalüberholt wurden. Ton: Fridolin Stolz Redaktion: Elisabeth Stratka

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Fantasien sind ein Weg der Wahrheit Éric Vuillards literarische Tauchgänge durch die Weltgeschichte Von Christoph Vormweg Produktion: WDR 2021 Wiederholung: So 15.04 Uhr

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

das ARD radiofeature

Ein Feature über das Geschäft mit Online-Bewertungen Von Eleni Klotsikas SWR 2020 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr

Samstag 14:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

I Germanesi Ein italienisches Familienalbum aus Deutschland Von Giuseppe Maio Regie: Robert Matejka Produktion: DLR 2001/2006

Samstag 14:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

Ändere die Welt, sie braucht es Bertolt Brechts Lieder in Griechenland Von Christian Lösch Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr In Griechenland wurde Bertolt Brecht erst nach seinem Tod 1956 entdeckt, doch seitdem entfaltete sein Werk ein starkes Eigenleben, vor allem in der Musik. Brecht wurde aufgenommen in eine reichhaltige griechische Liedkultur, die zum Nachdenken über den Zustand der Welt anregt und die Möglichkeit aufscheinen lässt, dass gesellschaftliche Verhältnisse veränderbar sind. Griechische Vertonungen seiner Verse zwischen Klassik und Rock sind in der weiter vorherrschenden Krise des Landes beständig im öffentlichen Rundfunk zu hören. Für seine Sendung sprach Christian Lösch mit griechischen Künstlern über die Bedeutung von Brechts widerständiger Poesie in Anbetracht einer Gesellschaft, in der die seichte Unterhaltung der Massenmedien tonangebend ist.

Samstag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

FeatureZeit: Faules Lob im Netz

Ein Feature über das Geschäft mit Online-Bewertungen das ARD radiofeature Von Eleni Klotsikas Die Gier nach positiven Bewertungen im Internet ist groß. Das nutzen windige Agenturen aus. Ein Whistleblower packt aus: Ärzte, Anwälte, Amazon-Händler und KFZ-Gutachter aus ganz Deutschland zahlen Hunderte von Euros für gekauftes Online-Lob.

Samstag 18:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radiofeature: Faules Lob im Netz - Ein Feature über das Geschäft mit Online-Bewertungen

Die Gier nach positiven Bewertungen im Internet ist groß. Das nutzen windige Agenturen aus. Ein Whistleblower packt aus: Ärzte, Anwälte, Amazon-Händler und KFZ-Gutachter aus ganz Deutschland zahlen Hunderte von Euros für gekauftes Online-Lob.

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio Seh ich so aus, als hätt ich Gnade? Von Irmgard Maenner und Susann Sitzler Regie: Nikolai von Koslowski Mit: Gisela Morgen, Nadja Schulz-Berlinghoff und Martin Engler Ton: Bernd Friebel Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2002 Länge: 53"32 Die Autorinnen besuchten sechs Monate ein Domina-Studio. Zwei Frauen gewährten Einblick in ihren Berufsalltag. Ein Doku-Klassiker. Wenn ein Domina-Studio zum Medienthema wird, geht es meist um den Kitzel des Anrüchigen. Unsere Autorinnen wählten einen anderen Weg: Sie machten das Studio zum Teil ihres Alltags, sie lebten und sprachen sechs Monate lang mit zwei Frauen, die von ihrer Arbeit und ihren Kunden erzählen. Die Bilder kippen vom Rätselhaften ins Selbstverständliche, vom Gefährlichen ins Alberne, vom Traurigen ins Böse. "Seh ich so aus, als hätt ich Gnade?" ist Teil unserer Reihe "Wirklichkeit im Radio" zur Geschichte des Features. Irmgard Maenner, 1959 in Bayern geboren, lebt als Autorin in Berlin, schreibt Prosa, Hörspiele, Features. Zuletzt: "Teure Schwalben" (Deutschlandfunk Kultur 2019). Susann Sitzler, geboren 1970 in Basel, lebt als Autorin in Berlin. Porträts und Rundfunkfeatures. Zuletzt: "Soweit die Verse tragen" (SR 2011). Seh ich so aus, als hätt ich Gnade?

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